Entscheidungen bestimmen unser Leben, jeden Tag. Immer wieder in unserem Leben kommen wir auch an Punkte, wo wir uns für neue Wege entscheiden müssen oder auch wollen. Ich spreche hier nicht von den vielen einzelnen Entscheidungen, die wir tagtäglich treffen, so zum Beispiel, was wir anziehen wollen, ob wir aufstehen sollen, was wir zum Frühstück haben, wann wir aus dem Haus gehen und noch ganz viele kleine Entscheidungen zwischendurch. Selbstverständlich geht es hier um große Entscheidungen, um Lebensentscheidungen: Soll ich umziehen? Soll ich meinen Job kündigen? Soll ich in dieser Beziehung bleiben?

Doch warum fällt es uns so schwer, uns zu entscheiden?

Eine Entscheidung zu treffen, fällt uns nicht schwer. Wir tun es am Tag ca. 20.000 Entscheidungen, die meisten fallen uns extrem leicht. Doch auch schwere Entscheidungen sind schnell getroffen. Zum Beispeil: “Soll ich jetzt wirklich aus diesem Flugzeug springen und mich mit meinem Fallschirm in die Tiefe stürzen?” Da ich in diesem Moment bereits im Flugzeug sitze, habe ich mich bereits im Vorhinein dafür entschieden und ich springe los.  Das schwierige an Entscheidungen sind die möglichen Konsequenzen. Manchmal scheinen wir die Konsequenzen zu kennen. Manchmal erahnen wir sie nur. Immer können wir die Zukunft nicht voraussagen und wir wissen weder, wie sich die Entscheidung auf uns, noch auf unsere Beziehung zu anderen auswirkt. Wir können nicht wissen, was sein wird oder, was gewesen wäre, hätten wir uns doch anders entschieden. 

entscheidunge

Richtige und falsche Entscheidungen

Von klein auf wachsen wir mit einem Konzept auf, in dem es “gute” und “schlechte” Entscheidungen gibt. “Gute” und “schlechte” Konsequenzen für uns, unser Leben, unser Umfeld. Wir sollen nicht nur uns selbst, sondern auch die Menschen um uns herum, unsere Familie, unseren Freundeskreis in unsere Entscheidungen einbeziehen. Können wir denen diese Entscheidung antun?

Wie können wir wirklich Entscheidungen treffen? Richtig und falsch sind keine Konzepte unseres Herzens. Entscheidungen sind keine endgültigen “dafür” oder “dagegen” Optionen, Entscheidungen können daher nicht richtig oder falsch sein. Vielmehr bieten Entscheidungen uns die Möglichkeit, etwas so oder so zu tun. Oder in einem dazwischen zu tun. Ich kann mich gegen etwas entscheiden und mir damit Möglichkeiten offen lassen, von denen ich vielleicht in diesem Moment noch überhaupt nichts weiß. Sich zu entscheiden heißt auch, Türen zu öffnen, für meine Träume und Wünsche. Wenn ich mich aus meinem Herzen heraus entscheide, wenn ich mir selbst treu bleibe, dann kann das Leben mir mit immer neuen Möglichkeiten, Chancen und Angeboten kommen.

schatten

Wenn du eine Entscheidung zu treffen hast, dann frage dich dies:

  • Bleibe ich mit dieser Entscheidung meinem Herzen treu?
  • Wenn ich alles haben könnte, wie würde ich mich dann entscheiden?
  • Wenn ich auf jeden Fall Erfolg haben würde, für was würde ich mich dann entscheiden?

Und, denke immer daran: Wenn du dich nicht entscheidest, dann entscheiden andere für dich. Willst du das?

Ich kann mich einfach nicht entscheiden, sagen wir häufig. Stimmt das wirklich? Eigentlich nämlich haben wir uns längst entschieden. Nur, wir sind momentan, aus welchen Gründen auch immer, nicht empfänglich für diese Entscheidung. Wir wollen sie (noch) nicht sehen. Vertrauen haben in dich und das Universum Wir können keine Entscheidungen treffen, wenn wir Angst haben, dass das Universum, das Schicksal oder andere Menschen, es nicht gut mit uns meinen. Wir sollten uns loslösen, von solchen Ängsten.

Die neuen Glaubenssätze heißen:

  • Ich glaube daran, dass das Leben auf meiner Seite ist. Ich glaube daran, dass das Leben es gut mit mir meint. 
  • Ich habe vertrauen in mich selbst und weiß, dass ich mit den Konsequenzen meiner Entscheidungen umgehen kann. 
  • Ich entscheide mich und habe das feste vertrauen, dass alles, was ich mir wünsche eintritt und noch etwas besseres. 

Entscheidungen treffen Kirschblüten glücklich sein

Ich habe dafür entschieden, der Weisheit meines Herzens zu folgen

Ich habe mir Anfang des Jahres in Versprechen gegeben: Ich möchte nur noch nach meinem Herzen und meiner inneren Weisheit Entscheidungen treffen. Zumindest die großen, die Lebensentscheidungen. Diese möchte ich weder dem Zufall, noch meiner Umwelt überlassen. Dazu brauche ich sehr viel Selbstvertrauen und ich habe gemerkt, welches die größten Fallen sind, in die wir (wahrscheinlich alle) ab und zu fallen, wenn es darum geht, uns selbst und auf uns selbst zu vertrauen.

Hier meine TOP 3:

  • Wir glauben daran, dass es schon irgendjemand richten wird.
  • Wir glauben nicht daran, dass wir wert genug sind.
  • Eigentlich ist doch alles ganz gut so, wie es ist …

Dabei wissen wir doch genau, dass das nicht stimmt. Denn:

  • Niemand ist für dich verantwortlich, außer dir selbst!
  • Wenn du dich nicht selbst wertschätzt, dann werden es die anderen auch nicht machen!
  • Am Ende deines Lebens wird es nur darum gehen, ob du glücklich gewesen bist!

Machst du mit?

Das mit der Selbstliebe und dem Selbst-Wertschätzen ist ja immer so eine Sache. Alle reden dauernd darüber, dass es die Lösung zu allem ist (*Augen verdreh*) … Der Punkt ist: Es ist DIE Lösung zu allem. Dich selbst zu lieben, dich mit allen deinen Facetten anzuerkennen, dich selbst ganz und gar wert zu schätzen, ist das größte Geschenk, dass du dir machen kannst! Wie aber machst du das? Ich habe mir ein kleines Büchlein gekauft. Es ist ein sehr schönes Buch und ich werde es mir neben mein Bett legen. Jeden Abend vor dem Schlafen gehen, werde ich dort 3 Dinge hinein schreiben. Entweder:

  • 3 Dinge, für die ich heute dankbar gewesen bin
  • 3 Dinge, die mir an mir selbst heute Freude bereitet haben
  • 3 Dinge, wie ich heute anderen Menschen eine Freude gemacht habe
  • oder von jedem eines

Das kann ALLES sein. Beruflich, privat, ganz persönlich, globaler – ein Lächeln zu verschenken, macht ebenso große Freude, wie einem Bedürftigen ein Stück Brot zu geben.

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